Liebe FV- Mitglieder, Besucher unserer Webseite und Freunde der Feuerwehr,

auch unsere Vereinsarbeit wurde durch die Corona- Pandemie stark beeinträchtigt und so auf unbestimmte Zeit bleiben.

"Nur Einsatzdienst und unbedingt nötige Wartungsarbeiten!
  Keine anderweitigen Zusammentreffen!"
sind die Vorgaben des Landesfeuerwehrverbandes Potsdam- Mittelmark.

Nachdem wir uns entschlossen hatten, dieses Jahr wieder ein Osterfeuer durchzuführen, mussten wir nach umfangreichen Vorbereitungen kurzfristig alles absagen. So wird es dann auch für die kommende Zeit im Jahre 2020 keine öffentlichen Aktivitäten im Vereinsleben und bei der Feuerwehr geben.
Eine Sammlung bei den Mitarbeitern der Deutschen Kreditbank AG ergab eine großzügige Spende von 2.964,70 €  zur Förderung der Nachwuchsarbeit bei unserer Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf.
Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.
 

Bleibt gesund und optimistisch.
Euer Vorstand


Das Jahr 2019 war sehr erfolgreich für uns in puncto materieller Anschaffungen für unsere Kinderfeuerwehr, für unsere Jugendfeuerwehr und für unsere Kameraden der FF Stahnsdorf.
Durch eine grosse Versicherung erhielt unsere Kinderfeuerwehr eine Zuwendung in Höhe von 1.500€ zur Anschaffung eines Brandhauses und zwei Ausbildungskoffern für die Kinder.

Von der Fa. LJU Sondermaschinenbau GmbH aus Werder wurde uns ein Schwerlastregal (Wert 1.200€) gesponsert. Leider konnte es noch nicht gleich im neuen Feuerwehrdepot aufgebaut werden, hilft uns aber sehr am jetzigen Standort, unsere Anschaffungen und Ausrüstungen ordentlich zu lagern.
Für unsere Jugendfeuerwehr konnten wir ein grosses Mannschafts-Unterkunftszelt (Wert 4.650€) anschaffen und übergeben aus Lottomitteln des Ministerium für Inneres und Kommunales. 

Ausflug der Kinderfeuerwehr ins Floriansdorf Kiez Frauensee

Das 2. Ausbildungsjahr unserer Kinderfeuerwehr ist vor kurzem zu Ende gegangen. Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch im Floriansdorf Kiez Frauensee.
In der Ausstellung über die Entstehung des Feuers und seine Bedeutung für den Menschen gab es viel zum Anfassen und Ausprobieren. Es war gar nicht so einfach, mit einem „Schwingstein“  Töne zu erzeugen.  Heute ist telefonieren einfacher…
Der Umgang mit dem Streichholz wurde sehr ausführlich erklärt, der Fokus auf die Sicherheit gelegt. Als die Kinder endlich selbst das Streichholz anzünden durften, war doch bei vielen der Respekt davor zu spüren.
Nach der Mittagspause ging es dann ins Haus der Gefahren. Dort wurde sehr anschaulich an vielen Situationen im Haushalt dargestellt, welche Gefahren dort lauern und wie man Abhilfe schaffen kann. In der „Groß“küche war zu erleben, wie es sich aus dem Blickwinkel der Kinder anfühlt, wenn eine heiße Pfanne auf dem Herd steht.
Zum Schluss konnte die Kinderwache besichtigt werden. Dort gab es sogar einen Alarm, bei der die Kinder mit dem liebevoll hergerichteten Feuerwehrauto ausgerückt sind.
Nach diesem spannenden und aktiven Tag war es auf der Rückfahrt in den Autos sehr ruhig…

Diesen Ausflug hat der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf e.V.  möglich gemacht.
Und den folgenden der Jugendfeuerwehr mitfinanziert ...

Die Jugendfeuerwehr unterwegs mit den roten Autos

Ein Hingucker sind sie schon, die drei roten Mannschaftstransporter ser Stahnsdorfer Feuerwehr. Artig nach Nummern sortiert rollen 17-19-1, 17-19-2 und 17-19-3 am 16.08.2019 vom Hof, besetzt mit 17 Jugendlichen und 4 Betreuern, in ein gemeinsames Ostsee- Wochenende.
Die Zeit auf dem Weg nach Norden vertreiben wir uns mit Musik hören und Karten spielen. Beim Feuerwehr- Quiz haben wir gegen die Jugend einfach keine Chance. Der Zwischenstopp ist kurz. Wir sind spät dran. Das Abendbrot muss aus Hygienegründen bald abgeräumt werden. Zügig geht es nach Greifswald rein, noch eine Umleitung kurz vorm Ziel, dann raus mit den Jugendlichen und erstmal das Essen sichern.Bis die Zimmer zugeteilt sind, toben wir auf dem Spielplatz. Da alle gewöhnt sind aufs Stichwort anzutreten, geht das sortieren schnell und die Zimmerbewohner finden sich problemlos zusammen. Heiss ist es unterm Dach, aber die Aussicht ist grandios. Einladend liegt das Meer vor unserer Tür. Wir lassen es nicht lange warten und machen uns noch zum Abendspaziergang auf. Christian führt uns über eine historische Ziehbrücke, vorbei am Sperrwerk zum äußersten Punkt der Marina- Einfahrt. in einem bedächtigen Moment überlassen wir uns unseren Gedanken. Bis in der Nacht jeder wirklich in seinem eigenen Zimmer bleibt, dauert es ein Weilchen. Spät kehrt Ruhe ein.

Tag 2: Unser großer Ausflug steht an.Nach dem super pünktlichen Frühstück machen wir uns auf en Weg nach Peenemünde. Zum Glück staut es sich nur in die andere Richtung. Das Experimentiermuseum Phännomenta ist riesig. Wir heben einen Trabi an, dank Hebel. Wir erforschen mit allen Sinnen und lassen uns in die Irre leiten. Nur zur Lasershow und zum Mittagessen sammeln wir uns ausnahmsweise, sonst sind wir eine verstreute, experimentierende Menge, die sich nach einem chaotischen Muster in wechselnden Gruppenzusammenfindet. Mit dampfenden Köpfen geht es nachmittags auf den Rückweg. Abkühlung verspricht ein Zwischenstopp am Strand auf Usedom. Eine kleine Sandbank schiebt sich wie gerufen aus dem flachen Wasser und wird zur Bühne für unser Gruppenfoto. Die See ist ruhig und lässt uns passieren. Die Ängstlichen werden herübergetragen, die Unwilligen auf die Insel verschleppt. Dann stehen sie dort alle beieinander, das ganze Spektrum jugendlichen Alters mit so unterschiedlichenBedürfnissen und Interessen, und doch geeint durch ein gemeinsames Hobby, in einheitlichen T-Shirts, abgestellt im Meer. Gemütlich lümmeln wir noch im Sand herum. Ein paar Freiwillige schwimmen ein Stückchen raus, mit den Quallen von Sandbank zu Sandbank. Wir haben Sommerurlaubsgefühle. Christianverspricht uns ein Eis. Zurück in Greifswald wird die Leiter des Klettergerüsts umfunktioniert, um eine Lektion in Knotenkunde zu erteilen. Letztlich finden die Seile überall auf dem Spielplatz mannigfaltige Verwendung. Noch kein Eis. Wir machen Pläne, wie wir den restlichen Abend verbringen. Doch dann heisst es 'Aufsitzen', nochmal in die Autos. Mittlerweile ist es dunkel und wir steuern ein Schnellrestaurant an. Christian koordiniert innen die Bestellung von 21 Eis am Automaten, Kati aussen das Bilden von überschaubaren Gruppen. Wieder zahlt sich die Gewohnheit an Befehlsstrukturen aus. Da wir den Eismassevorrat aufbrauchen, verzögern sich nachfolgende Eisbestellungen um wenige (30) Minuten, zur Unmut anderer Kunden. Aber für einen kleinen Jungen unter den Gästen ist unser Besuch das Highlight des Abends. Überrascht entdeckt er unsere drei schicken, sorgsam aufgereihtenMTWs, und wiederholt aufgeregt ein Wort, das niemand von uns versteht, aber dessen Begeisterung wir alle fühlen. Christian erklärt ihm den MTW und als das Blaulicht durch die Nacht leuchtet, teilen wir mit ihm die Faszination für die Feuerwehr. Zufrieden geht es in die letzte Nacht. Die Hochzeitsgesellschaft, mit der wir heute das Haus teilen, trägt mit Musik  zur guten Stimmung bei. Der Abend ist lang, aber niemand wirklich müde.

Tag 3: Die Heimreise droht. Bettzeug wird zusammengeknäuelt. Socken werden aufgeteilt. Strandsand wird zusammengekehrt. Zur letzten Besprechung stapeln wir uns in Christians Wagen. Auf dem Heimweg wird den kurzen Nächten Tribut gezollt .Zurück im Depot säubern und pflegen wir gemeinsam die Transporter und geben unsere Schützlinge zur Säuberung und Pflege an ihre Eltern zurück. Das haben sie sich verdient, beide.

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Stahnsdorf e.V.
Gemeinsam für Brandschutz, Jugendfeuerwehr und Kameradschaft